Diskussionsabend: Cradle to Cradle im Schwayer

(11.04.2018)

Wir haben die Böden vergiftet, die Luft verpestet, die Meere überfischt, die Wälder gerodet. Dass wir Menschen angesichts dieser Bilanz als Umweltbelastung wahrgenommen werden, erscheint zunächst logisch. Allerdings verleitet es dazu, die Menschheit als Widerspruch zur Natur wahrzunehmen, als Schädling, der sein zerstörerisches Handeln reduzieren muss. Wir von der Cradle to Cradle (C2C)-Bewegung meinen stattdessen, dass der Mensch als kreatives Wesen seine Kompetenz nutzen muss, positiv für Mensch und Umwelt zu handeln!

In der C2C Denkschule ist der Mensch ein Nützling und Teil der Natur: Wir leben in ihr, agieren mit ihr und gehören als Lebewesen zu ihr. Wir sprechen daher weder von Herrschaft über die Natur noch von „Mutter Natur“, sondern von einer Partnerschaft mit der Natur: Als Partner/innen tragen wir unseren Teil bei, haben ebenso das Recht zu existieren und zu handeln.

Bislang haben sich große Teile der Umweltbewegung hauptsächlich mit der Beschränkung unseres Handelns beschäftigt, mit Reduktion, Verzicht und der Beschreibung eines negativen ökologischen Fußabdruckes. Aber warum nur weniger schlecht sein, wenn wir auch gut sein können? Lasst uns einen positiven Fußabdruck hinterlassen! Dieses Selbstverständnis sprengt die Ketten alter Denkmuster und ermutigt uns, über uns hinauszuwachsen! Die C2C Denkschule zielt nicht auf das Ausbessern bestehender Rahmenbedingungen, sondern will grundsätzlich neue (Gedanken-)Wege gehen: Produkte und Dienstleitungen werden von Anfang bis (Neu-)Anfang gedacht, von der Wiege zur Wiege.

Thorsten Noll und Nadine Kümmel stellen das Kopnzept in einer gemütlichen Runde vor und laden danach zu einer tiefergehenden Disussion ein! Falls Sie sich vorab informieren möchten, schauen Sie sich das Konzept doch gleich an: http://c2c-ev.de !

Zeit: 11. April 2018, 19:00 Uhr 
Ort: Restaurant „Schwayer“ Mainz, Göttelmanstraße 40, 55131 Mainz (am Volkspark)