15. 11.

"Gottlos glücklich – Warum wir ohne Religion besser dran wären"

Autor Philipp Möller stellt sein neues Buch in Stuttgart vor

Die meisten Deutschen glauben, Religion wäre Privatsache, und doch werden wir alle von der Wiege bis zur Bahre von einem der beiden Kirchen-Konzerne begleitet – ob wir wollen oder nicht. Vom Kirchengeläut bis zum Kopftuch der Kindergärtnerin behelligt das Religiöse auch jene, die nicht an Gott, Göttin oder Götter glauben. Alle kostspieligen Großbaustellen der Religionen werden auch von Atheisten mitfinanziert. Wussten Sie, dass Sie mit ihren Steuern auch Bischofsgehälter zahlen?

Wie schafft man es als weltlicher Mensch, sich kritisch mit dem organisierten Glauben auseinanderzusetzen, aber auf eine Art und Weise, die mit Islamophobie oder Antisemitismus rein gar nichts zu tun hat?

Philipp Möller zeigt uns streitlustig, unverkrampft und mit vielen Fakten, wie es geht: sich von den Zumutungen der Religionen nicht einschüchtern und gleichzeitig die Menschen gelten zu lassen, ob sie nun an einen Gott glauben oder nicht. »Religion muss Privatsache sein!«, fordert Möller und legt mit ›Gottlos Glücklich‹ ein starkes Credo für eine säkulare Bundesrepublik hin. Seine Geschichten aus der „Kirchenrepublik“ sind leicht zu lesen und schwer zu fassen, seine Beispiele klingen teils absurd, teils verstörend, seine Argumentation ist dabei immer glasklar. Heidenspaß also statt Höllenqual.

Zur Person:
Philipp Möller (* 1980) ist in (West-)Berlin mit drei jüngeren Geschwistern aufgewachsen. Während seines Pädagogik-Studiums, das er 2008 abschloss, entwickelte er eine Faszination für das neue Bild des Menschen, das unter anderem die Hirnforschung, Soziobiologie und Evolutionspsychologie zeichnen. Nachdem er 2009 die säkulare Buskampagne als Pressesprecher begleitete, war er fünf Jahre Pressereferent der Giordano-Bruno-Stiftung. Seit 2014 ist er Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung. Heute arbeitet Philipp Möller als freischaffender Autor und hat bereits mehrere Bestseller (u.a "Isch geh Schulhof" (2012)) auf den Markt gebracht.